Mini-Cases – Theoretische Grundlagen

Der Begriff «Mini-Case» wird gerne für kleine Fallstudien verwendet, die wörtliche Übersetzung des Begriffs deutet bereits darauf hin. Die Methode, wie sie hier beschrieben wird, grenzt sich jedoch von klassischen (auch kleinen) Fallstudien ab, da sie nicht die Konstruktion von Lösungen prüft, sondern sich auf die Analyse der beschriebenen Situation, des Handelns und der eigenen Rolle fokussiert. Bei den Mini-Cases steht also die Metakognition im Zentrum. Aus der Beantwortung der Reflexionsfragen können Rückschlüsse auf das kompetente Handeln der Kandidat/innen in der beruflichen Situation gezogen werden, weil die Kandidat/innen darüber reflektieren können, warum sie «etwas tun». Dem liegt das Konzept von Prof. Dr. Karl Frey der ETH Zürich zugrunde, dass reflektiertes Handeln besser verankert ist als intuitives Handeln.

Folgende Literatur ermöglicht einen theoretischen Einblick in die Prüfungsmethode:

Hager, Christina (o. J.): Selbstreflexion. Pädagogische Hochschule Wien. Hier finden Sie den Artikel.

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